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Golden Specialen 2009


Man konnte den Hunden die Anstrengungen des Tages ansehen, sie kamen zum Teil nur noch im Trab zurück und legten sich nach getaner Arbeit sogar hin.

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Nur 7 Hunde konnten sich für das Finale am nächsten Tag qualifizieren. Connor und Kansas belegten im Mocktrial Platz 1 und 2 und ich freute mich, dass meine Jungs beim Finale dabei waren. Das Finale am nächsten Tag gestaltete sich dann recht einfach für uns. Traditionsgemäß wurde die Show dafür unterbrochen und wir hatten wieder einmal sehr viele Zuschauer aus den Reihen der Aussteller. ( Ich finde das eine sehr schöne Tradition, die das Miteinander sehr fördert und vielleicht auch für Deutschland eine Überlegung wert wäre ) Im Finale standen alle 7 Hunde in der line und es fiel zunächst eine Markierung auf ca. 180 Meter nach vorne auf eine recht flache Wiese. Direkt hinter der Fallstelle befand sich ein etwas höherer Bewuchs, der einige Hunde dazu verleitete, dort hinein zu laufen.

Somit hatten sich sowohl Connor als auch Kansas für das Finale am nächsten Tag qualifiziert.
Neben uns nahmen Johan mit Bitch ( unser Freund aus Schweden), Charlotte mit Lizsies Leila, Gunilla Wedeen mit Aragon am Finale teil. Ankie mit Searover Ivatut hatte sich zwar auch qualifiziert, verzichtete aber auf den Start, das sich Iva an der Pfote verletzt hatte. Schade,  letztes Jahr belegten sie den 3. Platz

Sonntag starten wir um 12 Uhr, die Show, die parallel lief, wurde unterbrochen und wir hatten jede Menge Zuschauer. Eine sehr schöne Tradition, die Arbeit der Hunde wurde über Mikrofon von Lasse Johansson kommentiert und so die Zuschauer auf das Beste informiert und unterhalten.

Ich führte Connor und Kansas zeitgleich in der line, sie sind es ja vom Training her gewöhnt.

Zunächst wurde wieder ein walk-up durch hüft- bis teilweise brusthohes Gras in Richtung Zuschauer, die auf einer Anhöhe standen, durchgeführt. Jeder Hund musste eine Markierung auf ca. 80 Meter nach vorne arbeiten. Connor und Kansas waren perfekt: als einzige arbeiteten sie die Markierungen auf den Punkt genau!
Danach Ortswechsel, es wurde ein Standtreiben durchgeführt, welches hinter der line herging.
Es wurde 1 Markierung nach hinten geworfen ( ca. 40 Meter in dieses hohe Gras), eine beschossene Markierung, quer  nach rechts Vorne durch die Wiese in die Nähe einer Pinie auf ca. 150 Meter sowie ein Runner ( Markierung)  geradeaus auf 100 Meter nach vorne.
Der Runner wurde als erstes gearbeitet. Connor fing an und hatte schlecht markiert. Er suchte aber ausdauernd im Bereich und kam schlussendlich mit einem anderen Dummy ( vom Vortag) zurück. Ergo musste ich ihn nochmals schicken und mir viel handling bekamen wir dann auch den Runnner rein.
Direkt anschließend  sollte ich Kansas auf das blind an der Pinie schicken. Kein Problem für meinen Kleinen, er lined das Blind.

Gunilla arbeitete dann die Markierung nach hinten.

Danach erneutes Treiben, die bekannten Dummys ( Mark nach hinten, beschossenes blind an der Pinie und Runner nach vorne) und Johan und Charlotte holten die ersten beiden Dummys rein. Connor musste dann das Mark nach hinten arbeiten und holte dieses dann auch auf den Punkt. Danach wieder Treiben, Kansas holte den Runner, Gunilla das blind, Johan das Mark hinten. Dann wieder Treiben und erneutes Arbeiten. Bis schlussendlich jeder Hund jedes Dummy geholt hatte.
Kansas arbeitete hier jedes Dummy perfekt, markierte auf den Punkt . Durch seine durchwegs saubere Arbeit kompensierte er die A+-Retrieves von Connor ( der leider auch einen A- retrieve hatte) und konnte Connor somit schlagen.