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Zur JGPR in Groß-Umstadt hatten - unabhängig voneinader- 3 Führer gemeldet, die sich nicht nur von verschiedenen Trainings kennen, sondern auch alle im gleichen Einzugsgebiet wohnten. Es war schon lustig, dass wir alle 3 die Fahrt nach Hessen antraten, um dort unsere JGPR zu laufen.
Es ging also morgens früh los und Georg durfte die erste Fährte gehen:
Bergauf, Buchenwald und mitten drin springt ein Reh von der Fährte. Mist, es lief gar nicht gut und er bekam leider 2 Abrufe. Da wurde mir dann schon ziemlich schlecht und eigentlich wollte ich gar nicht zu meiner Fährte antreten.
Es half aber alles nichts, ich musste ja doch ran.
Ich bekam den Anschuss bezeichnet und setzte Kansas also an : Steil bergauf ging es zunächst in einer Grubberrinne, dann ab nach rechts in den Wald.
Über querliegende Baumstämme drüber oder drunter durch ( der Schnups schlüpft da lieber drunter durch, der muss ein Reh in der Ahnentafel haben), immer schön über diesen Blätterwald, quer über Wege. Kansas hat das Wundbett sehr schön verwiesen , ich hab das aber gar nicht gemeldet, weil ich a) völlig aus der Puste war und b) so auf ihn konzentriert, damit ich bloss nicht verpasse, wenn er abkommt. Schweiß hab ich genau 1 einziges Mal gesehen und angegeben. Zur Sicherheit hab ich ihn dann auch mal abgelegt und
5 Minuten gewartet, bevor ich weiter bin ( ich hab extra auf die Uhr geguckt). Na und diesmal hat er mich sicher bis ans Stück gebracht. Das lag in einer kleinen Vertiefung im Boden und Kansas hat es tatsächlich eher als ich gesehen! Der Ausleger hat das Tier sehr natürlich gelegt, es war einfach nur toll! |